Buddhismus

Die Stadt Halle an der Saale ist eng mit der Entwicklung des Buddhismus in Deutschland verbunden. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten sich erste Gemeinschaften. Ein bunt gemischtes Publikum aus Interessierten, Wissenschaftlern und Unterstützern kam dereinst zum Meinungsaustausch, zu Vorträgen und Treffen zusammen, um sich der Theorie und Praxis des Buddhismus zu widmen. Bis zum heutigen Tage prägen das Gedankengut und die Tradition, besonders in seiner Erscheinungsform des Zen-Buddhismus, das kulturelle Leben der Stadt Halle.

Hinweise zum Hörstandort

  1. In der Innenstadt: Alter Markt, vor dem Eselsbrunnen
    Anfahrt: Haltestelle Marktplatz (Tram u.a. 1,3,4), durch die Schmeerstraße südwärts bis zum Alten Markt
  2. Wolkentor-Tempel in Halle-Trotha, Hans-Dittmar-Straße 2c
    Anfahrt: S3 Endhaltestelle Halle-Trotha (ca. 200 m Entfernung) oder Bus 25, Haltestelle S-Bahnhof Trotha

Adressen

  • Wolkentor-ZEN-Tempel: Hans-Dittmar-Straße 2c, 06118 Halle (Saale)
  • Zen-Kreis Halle (Saale) e. V.: Goethestraße 17, 06114 Halle (Saale)
  • Zen-Dojo Halle e. V.: Ludwigstraße 37 [Kuhgasse 4], 06110 Halle (Saale)
  • Zen-Gruppe Alter Stein: Robert-Blum-Straße 6, 06114 Halle (Saale)

Weiterführende Links

Barrierefreiheit

Wolkentor-ZEN-Tempel: Barrierefreie S-Bahn-Haltestelle und ÖPNV-Haltestelle, barrierefreier Zugang zu Grundstück, Dojo und Appartement.

Der Drache und das Wolkentor – Von einem Ort, die innere Stille zu finden

„Inmitten eines Wohn- und Gewerbegebietes liegt hinter einer langen, dunkelroten Mauer ein Kleinod fernöstlicher Religionspraxis. – Betritt man den Wolkentor-Zen-Tempel durch das eiserne Portal, wähnt man sich augenblicklich in einer anderen Welt….“

Fachwerkbau und Ziegelschrein – Vom Beginn der Geschichte des Buddhismus in Halle

Zur gleichen Zeit wurde Halle mit einem anderen Bauwerk beschenkt, das eine große Bedeutung für die Geschichte des hiesigen Buddhismus hat: Das erste Buddhistische Haus Deutschlands. Es war das Ergebnis eines Kräftemessens zweier engagierter Männer, des Leipziger Indologen Karl Seidenstücker, und des Dölauer Arztes Wolfgang Bohn.

Den Geist nach Hause bringen – Von der Tradition des Zen-Buddhismus

„Zu Beginn des 6. Jahrhunderts nach unserer Zeitrechnung reiste ein sagenumwobener Mönch namens Bodhidharma von seiner Heimat in Indien in das Nördliche Reich des damals in verschiedene Dynastien aufgeteilten China. Lange Zeit durchschritt er der Legende nach die Ebenen und Berge, bis er sich schließlich in dem heute noch berühmten Shaolin-Kloster niederließ.“